Über Rotary - Teil 2

... Rotary ist eine Organisation aus führenden Geschäftsleuten und Persönlichkeiten, die sich dem Dienst am Mitmenschen widmen, hohe ethische Grundsätze in allen Berufen fördern und für die Verbreitung des guten Willens und des Friedens in der Welt wirken.

In ihren Gemeinden leisten Rotarier auf unterschiedlichste Weise Hilfe. Dabei mangelt es nicht an Ideen.

In den Clubs treffen sich die Mitglieder einmal in der Woche zur Pflege der Freundschaft, zu Vorträgen und zur Planung von Hilfsprojekten - zu Hause und weltweit. Ob Kleidersammlung für Obdachlose oder PolioPlus, die internationale Kampagne zur Ausrottung der Kinderlähmung: Rotarier sind überall dort zu finden, wo Missstände engagiertes Eingreifen erfordern. Alle Aktivitäten folgen dem Ziel, weltweit menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen und damit Völkerverständigung und Frieden zu fördern.

Rotary ist keine geschlossene Organisation, sondern Teil der Gesellschaft. Der Dienst für das Gemeinwesen steht im Mittelpunkt der Bemühungen der Rotary Clubs, in denen sich Menschen aus allen Berufs- und Gesellschaftsgruppen zusammenfinden. Die Aufnahme bei Rotary erfolgt auf Empfehlung der Mitglieder.

Rotary wurde am 23. Februar 1905 in Chicago von dem Rechtsanwalt Paul Harris und drei Freunden als weltweit erster Service-Club gegründet. Die vier verabredeten regelmäßige wöchentliche Zusammenkünfte, abwechselnd -rotierend- in ihren Büros. Damit war auch der Name Rotary geboren. Das Rotationsprinzip gilt auch heute noch: Alle Führungspositionen im Club und auf internationaler Ebene werden im jährlichen Wechsel besetzt.

Die Idee der Freundschaft, Toleranz und Hilfsbereitschaft verbreitete sich schnell über das ganze Land und bald auch über die Grenzen der USA nach Europa, Asien, Afrika und Australien. 1925 wurde in Wien der erste österreichische, 1927 in Hamburg der erste Rotary Club in Deutschland gegründet.
 

Text aus "The Rotarian" Beilage DER ROTARIER 8/2002